Ai Furuya und Kaspar Stünzi

Duo Stünzi-Furuya
(Flöte und Klavier)

Kaspar Stünzi, Flöte
Ai Furuya, Klavier

Wir pflegen ein sehr breites Repertoire, von Salonmusik und leichter Klassik bis hin zu "anspruchsvollen" Werken. So können wir je nach Anlass (Konzert, Apéro, Geburtstagfeier,Vernissage, Jubiläum etc.) ein passendes Programm für Sie zusammenstellen.

Die Musik des Duos passt mit seiner Feinheit und Exaktheit wunderbar in die Morgenstunden der „Frühschicht“. Die Harmonie und Spielfreude, das Virtuose der Querflöte und das Temperament des Klaviers, die Weichheit der Flöte und das feine Berühren der Tasten: Es ist wunderbar, den zwei Musikern bei ihrem Können zuzuhören.
(Regula Huwiler, Alte Kaserne Winterthur)

Freude und Ernsthaftigkeit: Wenn die beiden Spielen ist es ein echtes Zusammenspiel. Jede Aufführung ist ein neuer Dialog, auf den sie sich gespannt einlassen. Man spürt ihre Freude an Artikulation und Ausdruck, ihre Faszination fürs gemeinsame Musizieren. Sie interpretieren mit grosser Ernsthaftigkeit ihrer Aufgabe gegenüber und lassen dabei – wo angebracht - auch Verspieltheit nicht vermissen; dem ganz Feinen werden sie ebenso gerecht wie dem Energischen.
(Silvia Spycher, Konzertzyklus Uzwil)

Unser Repertoire

Hörbeispiele

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Ausschnitt aus dem 1. Satzes der Flötensonate in h-Moll von J.S. Bach.
Liveaufnahme vom Konzert in Wiesendangen am 7. Februar 2014.

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Anfang des 3. Satzes der Flötensonate von Paul Hindemith.
Liveaufnahme aus dem Theater Rigiblick vom 26. Februar 2012.

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Ausschnitt aus: "Prélude à l'après-midi d'un faun" von Claude Debussy.
Aufnahme vom 13. Februar 2010.

Programmbeispiele:

Schubert-Hindemith

Franz Schubert (1797 - 1828)

Arpeggione-Sonate

Paul Hindemith (1895 - 1963)

Acht Stücke für Flöte allein

Franz Schubert

Impromptus Ges-Dur

Paul Hindemith

Flötensonate

So gegensätzlich die Musik von Hindemith und Schubert ist, beziehen sich doch beide Komponisten auf die Musik der Klassik. Schubert übernimmt die klassischen Strukturprinzi­pien, füllt sie aber mit einem tief romantischen, subjektiven und lyrischen Gehalt. Hier können die Gedanken ins Weite schweifen. Hindemith, in den 1920er Jahren ein Bürgerschreck, welcher sehr expressionistisch komponierte, wendet sich in den 30er Jah­ren einem neoklassizistischen Kompositionsstil zu, welcher der „Neuen Sachlichkeit“ der Malerei sehr nahe steht und sich durch eine eher distanzierte Ausdruckshaltung bei einer klaren und verständlichen Konstruktion auszeichnet.

Bach-Schubert

Johann Sebastian Bach (1681 - 1750)

Sonate in h-Moll BWV 1030 für Flöte und obligates Klavier

Franz Schubert (1797 - 1828)

Sonate in a-Moll für Klavier solo

Johann Sebastian Bach

Partita in a-Moll BWV 1013 für Flöte solo

Franz Schubert

Variationen über "Trockene Blumen" D 802 für Flöte und Klavier

Johann Sebastian Bach sprengt in seiner Sonate in h-Moll für Flöte und obligates Klavier den traditionellen Rahmen einer Triosonate bei weitem: Vom Quasi-Doppelkonzert (Andante), über ein Largo e dolce für Flöte und Continuo (von Bach selber ausgesetzt), zu einer Fuge und dem abschliessenden gigue-artigen Allegro im Triosonatenstil sind die verschiedensten Satz- und Gattungsformen vorhanden. In der Partita für Flöte solo geht Bach der Möglichkeit nach, die Kernsätze der barocken Suite auf einem unbegleiteten Melodieinstrument umzusetzen.

Franz Schubert lotet sowohl im Impromptu c-Moll für Klavier solo als auch in den Variationen über „Trockne Blumen“ für Flöte und Klavier die verschiedenen Stimmungen und Möglichkeiten eines Themas aus. Immer wieder in neuem Licht erscheinen die Themen, unterschiedlichste Gemütsregungen durchlaufend. Seine Musik bildet zur streng strukturierten Musik Bachs den lyrischen Ausgleich.